Ein Blick hinter die Vereinskulissen

Im Verein sind mittlerweile über 70 MitarbeiterInnen in den verschiedenen Angeboten beschäftigt. Doch was genau macht die Sozialpädagogin den ganzen Tag in der Jugendwohngruppe oder der Projektkoordinator im Infopunkt?

Das erfahren Sie hier, wenn jetzt regelmäßig die MitarbeiterInnen über sich und ihren Arbeitsalltag berichten.

Den Anfang macht Herr Fiedler.

 

Seit dem 1. September 2019 bin ich im Verein als Projektkoordinator des neugeschaffenen Info- und Beratungspunktes (IBP) tätig.
Vorab war ich selbst mehrere Jahre im alten Infopunkt auf der Gamigstraße über eine AGH beschäftigt. Die Materie war mir also nicht vollkommen fremd.
Im Rahmen des Teilhabe- und Chancengesetzes nach §16i SGB 2 ergab sich im Frühsommer 2019 die Möglichkeit, mich für eine feste Anstellung im Verein zu bewerben. Zu meiner Freude hat es geklappt und ich konnte im August letzten Jahres meinen Arbeitsvertrag unterschreiben.

Im September ging es dann bereits los. Zu Beginn war ich vorwiegend noch mit Umbau- und Renovierungsarbeiten beschäftigt, um die neuen Räumlichkeiten freundlich herzurichten und tausend kleine Dinge für einen erfolgreichen Start des IBP zu organisieren.
Am 19.09.2019 war dann Eröffnung und offizielle Inbetriebnahme unseres Gemeinschaftsprojektes „IBP“ am neuen Standort Albert-Wolf-Platz 1 in Prohlis.

Seitdem bin ich die erste Anlaufstelle des Beratungspunktes und nehme alle Ratsuchenden und Gäste in Empfang. In einem Erstgespräch sortiere ich deren Anliegen, erkläre die unterschiedlichen Beratungsinhalte, ordne die Anfragen dem jeweiligen Angebot zu und koordiniere, wenn notwendig, eine Terminvergabe. Für die BeraterInnen des Vereins sowie des IBP-Kooperationspartners VSR organisiere ich die wesentlichen Belange und sorge für einen reibungslosen Ablauf. Gleichzeitig unterstütze auch ich die Hilfesuchenden konkret bei ihren Anliegen. Insbesondere bei „spezielleren“ Problemlagen und sich abzeichnendem komplexen Schriftverkehr mit den Ämtern und Behörden. Und ich greife selbstverständlich den MitarbeiterInnen der AGH „Ausfüllhilfe“ bei der Vielfalt an diversen Anträgen freundlich unter die Arme. Ferner wirke ich bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei Veranstaltungen des Vereins mit.

Nach über einem dreiviertel Jahr kann ich resümieren, dass mir die Arbeit Spaß macht. Ich bin im Verein angekommen und fühle mich wohl. Ich werde von den Ratsuchenden, den vereinsinternen MitarbeiterInnen sowie den KollegInnen des VSR und den AGH-TeilnehmerInnen akzeptiert und anerkannt. Die Arbeit ist erstaunlich abwechslungsreich und interessant, und ich kann eigene berufliche Erfahrungen und eigene Stärken gut einbringen.

Die Auslastung des IBP empfinde ich als gut, unser neues Projekt wird zunehmend gut angenommen. Von den Ratsuchenden gibt es positives Feedback und man kann mit ein wenig Stolz feststellen, dass man uns weiterempfiehlt. Mittlerweile kommen wöchentlich fast 60 Ratsuchende zu uns.

Somit bin ich zuversichtlich, dass der IBP und ich auch zukünftig auf einem guten gemeinsamen Weg sind.

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