Wie die letzten Wochen unsere Arbeit veränderten ….

Erfahren Sie hier im dritten Teil:

Die MitarbeiterInnen der Begegnungsstätte haben mit Beginn der allgemeingültigen Einschränkungen schnell reagiert und die Abläufe entsprechend organisiert. Die Begegnungsstätte, die vorher durchschnittlich 150 KundInnen, vordergründig SeniorInnen, am Tag hatte, ist nicht mehr geöffnet. Doch in der Küche wird weiterhin für das leibliche Wohl gesorgt. Das Essen wird zum Mitnehmen angeboten. Täglich werden dabei ca. 60 Essen frisch verpackt abgeholt. Aufgrund der langen Öffnungszeiten von 11 bis 13.30 Uhr bilden sich kaum Warteschlangen.

Das Angebot „Essen auf Rädern“ hat aufgrund der Beschränkungen der letzten Wochen ca. 40 neue AbnehmerInnen gewonnen. Zurzeit werden täglich zwischen 260 bis 310 Essen in Striesen und den angrenzenden Stadtteilen ausgeliefert.

Auf den direkten Kontakt oder den kurzen Schwatz an der Wohnungstür müssen wir aktuell verzichten. Die Essen werden vor der Tür abgestellt. Damit die größeren Mengen pünktlich geliefert werden, sind zwischenzeitlich zwei MitarbeiterInnen aus anderen Bereichen des Vereins als FahrerInnen eingesprungen.

Trotz der momentanen Lage und der geänderten Arbeitsbedingungen ist die Stimmung im Team gut. „Und man merkt, dass viele KundInnen einfach froh sind, dass es uns in dieser besonderen Zeit gibt und sie täglich eine frisch gekochte Mahlzeit erhalten.“ so Herr Schidlek, Koordinator für Essen auf Rädern in der Begegnungsstätte.

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